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Wegen Spitzelaffäre: Noch mehr Kunden wollen Telekom verlassen
Die Deutsche Telekom verliert derzeit pro Quartal rund 500.000 Kunden im Festnetz.
Das könnte noch schlimmer werden. Nach einer Umfrage drohen ein Drittel der Telekom-Kunden wegen des Spitzelskandals mit Abwanderung. Telekom-Chef Obermann ruft seine Mitarbeiter indes zu mehr Zivilcourage auf. Der Telekom droht nach dem Abhörskandal eine massive Abwanderung von Kunden. Ein Drittel der Telekom-Kunden wolle deswegen „bestimmt“ oder „wahrscheinlich“ zu einem anderen Anbieter wechseln, berichtete die Düsseldorfer „Wirtschaftswoche“ über das Ergebnis einer Umfrage des Kölner Instituts Psychonomics. Jeder zweite Kunde gab an, wegen der Bespitzelung unter anderem von Journalisten durch die Telekom das Vertrauen in den Konzern hinsichtlich der Sicherheit seiner eigenen Kundendaten verloren zu haben. Gedämpft werden dürfte die drohende Kündigungswelle laut „Wirtschaftswoche“ allerdings zunächst dadurch, dass das Unternehmen viele Festnetz- und Mobilfunkkunden mit Zweijahresverträgen an sich gebunden hat.
Hacker-Club veröffentlicht Schäubles Fingerabdruck
Von Jochen Leffers @ www.spiegel.de
Der Chaos Computer Club und Wolfgang Schäuble sind natürliche Gegner. In ihrem Magazin publizieren die Hacker jetzt einen Fingerabdruck des Bundesinnenministers - mitsamt einer Folie, die als Attrappe ausreichen soll, um Fingerabdruck-Scanner zu täuschen. Die "Datenschleuder" ist eine auf den ersten Blick recht unscheinbare kleine Zeitschrift mit internen Vereinsinfos, mit Beiträgen aus dem politischen Grundsatzreferat und allerlei Technikinfos, die unkundige Leser schnell überfordern. "Das wissenschaftliche Fachblatt für Datenreisende", so der Untertitel, erscheint eher unregelmäßig. Die aktuelle Ausgabe aber hat es in sich. Der Chaos Computer Club (CCC) protestiert seit Jahren gegen die Erfassung biometrischer Daten und ihre Aufnahme in Personaldokumente. Die Beigabe zur neuen "Datenschleuder", die gerade an die Mitglieder geht: ein Bild des Fingerabdrucks von Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble (CDU). Und dazu auch noch eine Folie mit Schäubles Abdruck.
"Ein Schritt in die Orwellsche Hölle"Von Frank Patalong @ www.spiegel.de Biometrie-Pässe, Online-Durchsuchungen, Vorratsdatenspeicherung - Datensammeln wird für die Polizeibehörden der westlichen Welt zur Passion und Obsession. Nun baut das FBI die größte Fahndungs-Datenbank der Welt auf. Verlassen Sie sich drauf, Sie landen auch darin.
ADVISE data-mining program cut by Homeland SecurityWe advise skepticism By Burke Hansen in Austin → More by this author Published Thursday 6th September 2007 02:03 GMT @ www.theregister.com The Department of Homeland Security (DHS) is ditching a controversial data-mining program, the Associated Press revealed today.
The Analysis, Dissemination, Visualization, Insight and Semantic Enhancement program (ADVISE), a massive data-mining system under development at Lawrence Livermore Laboratory since 2003, was capable of analyzing one billion pieces per hour of "structured" information, such as databases, and one million pieces per hour of "unstructured" information, such as intelligence reports, emails or news articles.
?Endlich? - US-Geheimdienst stöbert in ausländischen eMailsVom 05.09.2007 @ www.tecchannel.de Der US-Kongress hat ein Gesetz verabschiedet, das die Befugnisse des US-Geheimdienstes NSA (National Security Agency) im Bereich der Überwachung von Telekommunikation deutlich erweitert. [image1_right]Konkret hat die NSA die Genehmigung erhalten, E-Mails und Telefonate von Ausländern ohne richterliche Anordnung abzuhören und auszuwerten. "Von dieser Regelung sind natürlich auch deutsche Privatpersonen und Unternehmen betroffen", meint Martin Hager, Geschäftsführer des Messaging-Spezialisten Retarus.
SWIFT-Bankdaten-Affäre19. Oktober 2006 ULD warnt vor Einknicken gegenüber CIA-Begehrlichkeiten Das Unabhängige Landeszentrum für Datenschutz Schleswig-Holstein (ULD) hat sich - nachdem bekannt geworden ist, dass über den belgischen Bankendienstleister SWIFT Millionen von Geldüberweisungsdaten weltweit beim amerikanischen CIA-Geheimdienst ausgewertet werden - um eine schnelle Klärung dieses Datenskandals bemüht.
Die grössten Datenschutzsünder: Big Brother Awards 2005
vom 01.11.2005
@ www.pctipp.ch/ von Sascha Zäch Erneut haben die Veranstalter der Big Brother Awards die schlimmsten Datenschutzverletzungen des Jahres prämiert. Unter den «Gewinnern» findet sich unter anderem PostFinance.
Überwachung macht alle zu Verbrechern
InfoWeek 20/2005: Editorial
von Daniel Meierhans, erschienen am 7. November 2005
Der Big Brother Award kämpft gegen den wuchernden Überwachungsstaat und für unsere individuelle Freiheit. Eine hehre Aufgabe, aber wahrscheinlich eine sinnlose.
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